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Unter der Erde in Beelitz…


Underground

Die ganze Nacht hat es gewittert und geregnet – bis heute früh hier in Treuenebrietzen 66 Liter pro qm². Die Feuerwehr musste heute bei diversen Objekten ( u.a. die Kammerspiele ) das Wasser aus den Kellern pumpen.

Heute Mittag regnete es zum Glück nicht und ich habe mit Jürgen einen Fotoexkurs in die Beelitzer Lungenheilstätten gemacht. Diesmal hatte ich auch Leuchtmittel dabei und wir konnten die unterirdischen Verbindungsgänge zwischen den Gebäuden unsicher machen. Ich mag diese Ruhe und das Dunkel – fast wie im Mutterbauch.

Wir fanden auch den im Wald verborgenen und 1945 zerbombten Frauenklinikbereich – dort beeindruckte unter anderem ein großer Saal von dem ich ein Panorama erstellte. Zu sehen hier ( Achtung Quicktime benötigt ).

Weitere Bilder gibt es wie immer in meiner Flickr-Galerie.

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Wie man einen Urlaubstag verbringt

Nun ist sie also angebrochen die letzte Woche meines dreiwöchigen Urlaubs. Wenn man nicht wegfährt hat man irgendwie nichts davon – aber es ging nunmal nicht anders, denn Frau Provinzblogger hat nun wieder einen Job.

Neben der üblichen Hausarbeit wie Kind in den Kindergarten bringen, Einkaufen, Wäsche waschen und Putzen habe ich mich mal wieder meinem VDR ( Video Disc Recorder ) gewidmet. Ich wollte eigentlich nur eine neue Version einspielen und die Fernbedienung austauschen. Vom Ct’VDR 4 sollte es auf Version 6 gehen – dazu hatte ich mir extra die C’t mit der DVD nachbestellt.

Also hab ich Ct’VDR 6 installier – das DeepBlue Theme sah auch recht gut aus, die neue Fernbedienung lief so einigermaßen. Allerdings konnte XXV keine EPG Daten einlesen, der NVRAM Wakeup funktionierten nicht und auch das Einlesen der TVTV Timer klappte nicht.

Also probierte ich es mal mit Gen2VDR und was soll ich sagen? Ich bin schlichtweg begeistert. Die automatische Installation ohne Monitor lief sauber durch, selbst der Anrufmonitor der Fritzbox funktioniert. Auch meine Fernbedienung wird von Haus aus unterstützt.

Ich bastel noch grad am Wakeup – hoffe dass ich es auch hinbekommen. Gen2VDR ist echt ein Hit.

Naja, und aus dem kleinen Update wurde wieder ein ganzer Tag Bastelarbeit…. Immerhin habe ich mir für morgen mal wieder eine Fotoexkursion in dunkle Gemäuer vorgenommen.

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Pastramiwelt

Mein Lieblingskollege Markus betreibt seit geraumer Zeit auch ein kleines, aber feines Blog. Da er immer so traurig ist, dass niemand seine Beträge kommentiert stelle ich es hier heute mal vor:

Pastramiwelt.de

Markus stellt dort leckere Kochrezepte vor – allerdings nicht wie in Omas Kochbuch, sondern mit netten Kommentaren in seiner lockeren Schreibweise.

Vor kurzem war er in Italien – was er dort erlebte und an Köstlichkeiten aß findet Ihr in “Apulien – Sonne und Gaumenfreuden”

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Eingeklemmt vor dem Heimatmuseum


Eingeklemmt

Wir kamen gerade aus Berlin, wo der 50. Geburtstags meines Schwiegervaters (9. August) gefeiert wurde.  In Treuenbrietzen angekommen war die Bundesstrasse  gesperrt und vor dem Museum sah man Blaulicht. Wir brachten schnell den Kleinen ins Bett, ich griff mir meinen Fotoapparat und wir machten uns auf zum Ort des Geschehens.

Ich hatte Befürchtet, dass mein geliebtes Heimatmuseum abbrennt – doch zum Glück war es “nur” ein Verkehrsunfall.

Ein Transporter ist nach Rechts von der Strasse abgekommen und hatte einen parkenden Kleinwagen ( zum Glück ohne Insassen ) zwischen Museum und Gitter gequetscht und dass über Fahrradständer und Mülleimer.

Der Transporterfahrer erlitt leichte Verletzungen als sein Wagen umkippte – später wurde bei ihm Alkohol im Blut festgestellt.

Ich habe ein paar Fotos von den kaputten Autos geschossen – leider meinte einer der Herren der Freiwilligen Feuerwehr sich aufspielen zu müssen, fragte nach einer Fotogenehmigung und stellte sich vor meine Linse.  Die Herren der Polizei waren da freundlicher.

Wären dort Verletzte zu sehen gewesen oder gar Tote hätte ich nicht fotografiert, auch stand ich nicht im Weg herum oder habe wen behindert – nunja was solls. Schön dass die Sache so glimpflich ausging.

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Beelitz Heilstätten


Fear Love

Gestern habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden um zwei meiner Interessen nachzugehen:

  • Vergessene Orte und
  • Fotografieren

Ziel des kurzen Ausflugs waren die Ruinen der Lungenheilstätten Beelitz.

Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten Arbeiter-Lungenheilstätten Beelitz-Heilstätten bilden einen der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Es ist ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von ca. 200 ha.

Mehr dazu bei Wikipedia.

Die Gebäude, die  nicht 1945 nach einem Bombentreffer ausbrannten wurden durch das russische Militär bis 1994 als größtes Krankenhaus ausserhalb der UDSSR genutzt. Nach dem Abzug der Sowjets wurde ein Teil zu einer REHA Klinik umfunktioniert, der Rest verfällt weiter.

Es ist sehr schade um die alten, schönen Gebäude – Vandalismus und der Zahn der Zeit nagen am gesamten Objekt. Ich werde wohl demnächst noch einmal dorthin um die unterirdischen Verbindungsgänge zu erforschen und um weitere schöne Bilder zu schiessen.

Eine sehr gut gemacht Seite zum Thema auch mit alten Ansichtskarten ist: Silenthalls.de

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Der Provinzblogger oder warum ich nun auch blogge

Warum muss ich hier aus der Provinz nun auch noch bloggen?  Nunja, ich habe versucht es zu vermeiden, aber es ging nicht.

Ich betreiebe nebenbei noch die Seite Treuenbrietzen-Online.de – wie man sieht ist es ein Portal das mit PragmaMX umgesetzt wurde. Es gibt dort neben den “News”, auch ein Forum, ein Gästebuch, eine Downloadecke und einen Weblink Bereich. Sucht man in Google nach “Treuenbrietzen” so ist die Seite recht weit oben. Das Problem was ich habe ist: Kaum jemand macht dort mit. Die Seite ist einfach überdimensioniert für eine Kleinstadt mit 6000 Einwohner – wovon der größte Teil schon in Rente ist.

Also dachte ich mir: Mache einfach ein Blog, das ist nicht überdimensioniert und Du erwartest auch nicht dass dort einer mitmacht.

Also darum schreibe ich nun auch ein Blog und die Seite Treuenbrietzen-Online.de wird Stück für Stück zurückgebaut.

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Der Nieplitzdamm

Schon im Jahr 2004 gab es bereits Bestrebungen den Verlauf der Nieplitz im Bereich der Steinmühlenstrasse zu ändern – danach geriet das Thema wieder in Vergessenheit.

Umso erstaunter war ich, als am 20. Juli 2007 in der MAZ las:

Die Tage des idyllisch gelegenen Nieplitzteiches an der einstigen Steinmühle scheinen gezählt zu sein.

Zumindest hat der Gewässerunterhaltungsverband “Nieplitz” (GUV) offenbar nun eine Variante favorisiert, mit der das Flüsschen auf einem Teilstück in seine alte Senke in den Böllrichwiesen umgeleitet werden könnte. Nötig sei dies, um den maroden Damm zu entlasten und die Häuser der Anlieger vor möglichen Hochwasserschäden zu bewahren. Das geht aus einer Beratung mit Anliegern und Grundstückseigentümern im Bereich der südlichen Steinmühlenstraße hervor.

Quelle

Ich hoffe, dass der Damm durch diese Massnahmen nicht vollständig versandet und verfällt. Imerhin hat er eine Interessante Geschichte aufzuweisen:

Die Nieplitz wurde im 15./16. Jahrhundert aus Ihrem alten Flußbett auf
einen mehrere hundert Meter langen, von Menschenhand (manche Quellen
geben die Zisterzienser-Mönche an, die auch für die Treuenbrietzener

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Gestern

Gestern abend lag ich auf der Couch als es auf einmal an der Tür klingelte – ich hatte eigentlich keine Lust sie zu öffnen, aber meine Freundin tat es trotzdem.

Jens und Martin, zwei alte Schulfreunde, standen vor der Tür und wollten mich zum Bier einladen. Da ich sie nur selten sehe und EInladungen nur selten ausschlage nahm ich sie an.

Es tut gut ab und an mal ein paar alte Bekannte in Treuenbrietzen zu sehen – beide haben mittlerweile ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlagert.

Es wurde geschwatzt und ein zwei Bier getrunken – gegen 22 Uhr war ich dann wieder zuhause. Wier haben vereinbart uns nun wieder öfter zu sehen… Wie eigentlich jedesmal

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Der Tiefgarten wird verschwinden

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Der sogenannte Tiefgarten neben dem Heimatmuseum und der Stadtmauer wird in Kürze einem Spielplatz weichen müssen.

Im Rahmen des Umzugs der KITA Spielkiste in das ehemalige Weihnachtsmannhaus, wird auf dem Areal des Tiefgartens der Kindergartenspielplatz errichtet.

Weitere Informationen folgen.

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Das Antwortverhalten der Bundestagsabgeordneten

Bereits im letzten Jahr hatte ich im Rahmen der Pläne der Urheberrechtsnovelle an meine Bundestagsabgeordneten geschrieben und warte bis heute auf Antwort.

Letzte Woche versuchte ich es nochmal zum Thema "Onlinedurchsuchungen" und Begehrlichkeiten des Staates – diesmal nicht per Mail sondern über Abgeordnetenwatch.de – und diesmal erhielt ich Antwort:

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