Jan 15

Mein neuer Computer–vor 10 Jahren

Beim Aufräumen fand ich einige alte Rechnungen in meinen Papieren, hier eine die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

vobis_highpaq

So hatte ich gleich mein erstes Weihnachtsgeld nach der Ausbildung verprasst. Vobis im Sterncenter gibt es nicht mehr  – den PC auch nicht.

1217 EUR für einen Athlon XP 2000+ mit sagenhaften 512 MB Arbeitsspeicher – die Festplatte mit 40 GB war natürlich auch nicht zu verachten. Wahnsinn wie sich die Komponenten verbessert haben, die gefühlte Geschwindigkeit aber immer die gleiche bleibt.

Aug 04

Vergangenheit und Gegenwart in einem Bild

Der russische Fotograf und Photoshopper Sergey Larenkov vermischt historische Aufnahmen mit Fotos aus der Gegenwart. Neben Leningrad, Prag und Wien hat er dies auch mit Berlin gemacht:

reichstag Mehr Arbeiten von ihm auf seiner Seite: http://sergey-larenkov.livejournal.com/

Apr 18

Heimatkunde: Die Entdeckung im Posthause oder Das Posthaus zu Treuenbrietzen. Lustspiel in einem Akt.

Diesen überlangen Titel trägt ein Werk, das August von Kotzebue im Jahr 1807 schrieb. Interessant wurde es für mich als Heimatforscher natürlich durch den Titel, der ja den Namen meiner Wahlheimat beinhaltete. Doch über Treuenbrietzen war dem Buch nicht viel zu entnehmen – es war mehr oder weniger ein triviales Lustspiel – wofür Kotzebue ja auch bekannt war.

Ich stelle das Werk hier nun dem interessiertem Leser zum Download zur Verfügung, da ich es noch nirgends im Netz gefunden habe:

screenshot-9

http://www.provinzblogger.de/wp-content/uploads/Das-Posthaus-in-Treuenbrietzen.pdf

Es stellte sich mir die Frage warum August von Kotzebue sein Lustspiel ausgerechnet in Treuenbrietzen spielen ließ, denn seine Biographie hatte nichts mit der märkischen Kleinstadt zu tun:

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Apr 17

Heimatkunde: Videos von Treuenbrietzen (1973, 1990 und 2010)

Auch wenn ich gerne von tausend anderen Themen schreibe, so soll doch auch die brandenburgische Heimatkunde in meinem Provinzblog nicht zu kurz kommen.

Vor zwei Monaten stellte ich hier im Blog eine Reihe von Videos vor, die Treuenbrietzen im Jahr 1990 zeigten. Nun hat sich der Youtube User rezlab44 die Mühe gemacht ein Video zu erstellen wo er die Veränderungen zwischen 1990 und 2010 gegenüberstellt:

Teil1:

Teil 2:

Teil 3:


Desweiteren war er so nett einen Film aus dem Jahr 1973 hochzuladen – die Verzerrungen in dem Film wirken angenehm surreal:

Danke an rezlab44 und videohai1 für die fanszinierenden Aufnahmen – finde es sehr gut wenn solche einmaligen Aufnahmen nicht im Schrank vergammeln, sondern der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Apr 11

Presseschau: Massaker von Treuenbrietzen

DSC_0020_DxO Viele Treuenbrietzener werden es in der Märkischen Allgemeinen gelesen haben, aber auch größere Zeitungen wie der Tagesspiegel, die Welt und Berliner Zeitung, sogar polnische Blätter berichteten Ende 2008 über die Aufnahme eines Strafverfahrens gegen Unbekannt wegen des Massakers an der Treuenbrietzener Zivilbevölkerung am 23. April 1945.

Hier eine kurze Presseschau:

Berliner Morgenpost – Massaker in Treuenbrietzen – das Tabu ist gebrochen

Märkische Allgemeine – Staatsanwaltschaft erhofft sich Informationen aus russischen Archiven zur Erschießung Hunderter Zivilisten im April 1945 in Treuenbrietzen

Junge Freiheit – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sowjetische Soldaten

Potsdamer Neuste Nachrichten – Nach 63 Jahren: Ermittler prüfen Massaker

Tagesspiegel – Tod nach der Siegesfeier

Mitteldeutsche Zeitung – Rätsel um zwei Massaker

Neues Deutschland – Die Lebenden und die Toten von Treuenbrietzen

Die Welt – Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Massakers im April 1945

Die Welt – Das Massaker von Treuenbrietzen

Berliner Zeitung – Das Massaker von Treuenbrietzen

Berliner Morgenpost – Justiz ermittelt wegen Massaker von 1945

Der Spiegel – Späte Bemühungen

 

Das Verfahren wurde 2009 eingestellt:

Tagesspiegel – Massaker der Sowjets bleibt ungesühnt

Apr 10

Der Bahnhof Treuenbrietzen im Jahr 2010

DSC_3273 Ich habe das schöne Wetter heute morgen genutzt um mal wieder ein wenig durch die Gegend zu streifen. Das Ziel heute war der Bahnhof Treuenbrietzen der bereits 1894 als Teil der Strecke Jüterbog – Treuenbrietzen entstanden ist. Der Bahnhof war teil der sogenannten Umgehungbahn – einer Bahnstrecke die westlich und nördlich um Berlin führt. Sie verläuft von Jüterbog über Treuenbrietzen, Beelitz, Potsdam, Wustermark, Nauen und Kremmen nach Oranienburg.

Im Jahr 1904 war der Bahnhof Treuenbrietzen auch Teil der Brandenburgischen Städtebahn, die die Strecke Treuenbrietzen–Belzig–Brandenburg–Rathenow–Neustadt (Dosse) bediente. Vor allem der Güterverkehr war damals am Boomen. Im Jahr 2010 ist der Bahnhof nur noch ein Schatten seiner selbst:

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Feb 17

Das Jahr 2000 – auf alten Postkarten von 1900

Heute morgen bin ich bei Mister Honk über einen Beitrag gestolpert, in dem es um alte Postkarten von 1900 geht die das Leben im Jahr 2000 zeigen. Da ganze sieht dann so aus:

schönwetter Weitere Postkarten bei Mr. Honk oder Paleofuture

Passend zum Thema ist auch mein Beitrag über einen Film der die Kleidung des Jahres 2000 vorstellt.

Feb 16

Vor 20 Jahren: Mit der Kamera durch märkische Kleinstädte

Vorhin bin ich über zwei Videos bei Youtube gestolpert, die Treuenbrietzen am 27.2.1990 zeigen. Es ist erstaunlich wie viel sich unbemerkt über die Jahre verändert hat. Aber seht selbst:

Zunächst sehtihr dort Filmaufnahmen aus Beelitz – ab 7:35 geht es dann mit Treuenbrietzen los.

Hier noch der Teil 2, samt Heldenhain mit Obelisk und Gewölbekeller in den Kammerspielen:

Dez 07

Sprengung eines Turmes auf dem Antennenmessplatz Brück

Brueck_messturm3 Das weithin sichtbare Wahrzeichen der märkischen Kleinstadt Brücksind wohl die beiden seltsam anmutenden Türme auf der grünen Wiese.

Der Insider weiß zwar um was es sich dabei handelt, doch von anderen hört man Vermutungen wie: Ölbohrturm, Sendemasten, irgendwas von Hitler?

Wikipedia schreibt dazu folgendes:


In Brück betreibt die Deutsche Telekom AG einen Antennenmessplatz. Herausragendste Bauten dieses Messplatzes sind die beiden 1963 errichteten 54 Meter hohen Holztürme, die ohne Verwendung von Metallteilen hergestellt wurden. Sie dienen zur Aufnahme von auszumessenden Antennen.

Durch die metallfreie Konstruktion dieser Türme ist ein ungestörtes Ausmessen der Antennendiagramme möglich.

Ein dritter, 1958 errichteter Holzturm, der die Bezeichnung „Messturm I“ trug, wurde 1979 bei einem Brand zerstört.

Von 1965 bis 2000 existierte in Brück eine Kurzwellen-Versuchsantenne. Allerdings diente diese Antenne weniger dem Sendebetrieb, sondern eher dem Test der Witterungsbeständigkeit der Antennenmaterialien.

Nun scheint es jedoch das letzte Stündchen des einen Turmes zu schlagen, denn am nächsten Mittwoch soll der Messturm II gesprengt werden, wie die MAZ berichtet.

Im Oktober habe ich den Antennenmessplatz besucht und zwei kurze Filme gedreht:

und Teil 2 mit den Türmen:

 

Ich vermute, dass auch der Rest des Areals in Zukunft geschlossen oder gar beseitigt wird.

Quelle des Bildes: User Timberwind bei Wikipedia

Okt 02

20 Jahre Wende in Treuenbrietzen

ddr Am 17. Oktober 2009 wird in Treuenbrietzen im Rahmen einer Fotoausstellung, sowie einer Stadtführung der Wandel in den letzten 20 Jahren betrachtet. Im Anschluss daran gibt es eine Diskussionsrunde zum Austausch der persönlichen Wendeerfahrungen.

Der Provinzblogger nimmt das zum Anlass sein Archiv zu öffnen und ab und an ein paar DDR Fotos von Treuenbrietzen zu veröffentlichen.

Den Anfang macht die Polytechnische Oberschule W. I. Lenin:

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