Dez 07

Sprengung eines Turmes auf dem Antennenmessplatz Brück

Brueck_messturm3 Das weithin sichtbare Wahrzeichen der märkischen Kleinstadt Brücksind wohl die beiden seltsam anmutenden Türme auf der grünen Wiese.

Der Insider weiß zwar um was es sich dabei handelt, doch von anderen hört man Vermutungen wie: Ölbohrturm, Sendemasten, irgendwas von Hitler?

Wikipedia schreibt dazu folgendes:


In Brück betreibt die Deutsche Telekom AG einen Antennenmessplatz. Herausragendste Bauten dieses Messplatzes sind die beiden 1963 errichteten 54 Meter hohen Holztürme, die ohne Verwendung von Metallteilen hergestellt wurden. Sie dienen zur Aufnahme von auszumessenden Antennen.

Durch die metallfreie Konstruktion dieser Türme ist ein ungestörtes Ausmessen der Antennendiagramme möglich.

Ein dritter, 1958 errichteter Holzturm, der die Bezeichnung „Messturm I“ trug, wurde 1979 bei einem Brand zerstört.

Von 1965 bis 2000 existierte in Brück eine Kurzwellen-Versuchsantenne. Allerdings diente diese Antenne weniger dem Sendebetrieb, sondern eher dem Test der Witterungsbeständigkeit der Antennenmaterialien.

Nun scheint es jedoch das letzte Stündchen des einen Turmes zu schlagen, denn am nächsten Mittwoch soll der Messturm II gesprengt werden, wie die MAZ berichtet.

Im Oktober habe ich den Antennenmessplatz besucht und zwei kurze Filme gedreht:

und Teil 2 mit den Türmen:

 

Ich vermute, dass auch der Rest des Areals in Zukunft geschlossen oder gar beseitigt wird.

Quelle des Bildes: User Timberwind bei Wikipedia

Apr 16

Urlaub ist was feines

DSC_2984 Leider ist Urlaub ja immer zu kurz, vor allem wenn man was zu tun hat. Gartenarbeit, noch ein wenig tapezieren und nicht zuletzt Erholen stand bei mir auf dem Programm.

Sehr viele Freunde und auch die Familie waren zu Besuch, es wurde viel gegrillt und getrunken und nun geht es am Montag wieder los mit der Arbeit. Aber bis dahin wird der Urlaub noch genossen.

Als Hobbyheimatforscher und Geocacher war ich natürlich auch in diesen Tagen unterwegs und habe einige Fotos mitgebracht:

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Mrz 25

Die Uranmaschine oder der 1. Atomreaktor der Welt

versuchsstand_gottow

1942 – Das Forscherteam von Kurt Diebner füllt Uranoxid in würfelförmiges Paraffin. Dabei kamen 25 t Uranoxid, verteilt auf 6.800 Würfel, und 4 t Paraffin zum Einsatz.
Dieses und viele weitere Experimente fanden in der Heeresversuchsanstalt Kummersdorf statt, die ungefähr 70km südlich von Berlin lag.
Neben den Nuklearexperimenten von Kurt Diebner, wurde dort auch Raketenforschung betrieben.
Nach dem Krieg benutzte die Sowjetarmee das Gelände für ihre Zwecke, heute erobert es sich die Natur Stück für Stück zurück.

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