Internetabzocke ohne Dialer

Zu Zeiten von ISDN und Analogmodem geisterten die 0190er Dialer wie die Pest durchs Internet. Ein leichtsinniger Klick und das Geld wurde dann durch die Telekom mit der normalen Telefonrechnung eingetrieben – man musste also seinem Geld hinterher rennen. Heutzutage haben es die Abzocker ein wenig schwerer an das Geld der Opfer zu bekommen, sie erhalten es indem sie Opfer einschüchtern indem sie Gesetzestexte zitieren und Inkassobüros auf sie hetzen. Wie man sich wehrt steht hier.
Als ich vor zwei Wochen bei einer Bekannten den Computer reparierte, sah ich durch Zufall in Ihrem Postfach eine Mail von Gedichte-Server.com. Ich hakte nach, denn ich wunderte mich, dass man sich neuerdings um Gedichte zu lesen irgendwo anmelden müsse und zum anderen kam mir der Domainname bekannt vor.
Ich fragte sie, ob man sich dort mit richtiger Anschrift anmelden musste und ob sie das getan hatte. Ja sagte sie, es sei ja kostenlos und sie hätte ihre Anschrift angegeben – nur leider würden auf der Seite nur eine handvoll Gedichte zu finden sein. Also ging ich auf die Seite und sah meine Vermutungen bestätigt. Erst wenn man den Anmeldeschirm nach unten scrollt sieht man den günstigen Preis:

Der einmalige Preis für einen Drei-Monats-Zugang zu unserem Gedichte-Archiv beträgt 39,95 € inkl. gesetzlicher Mehrwertssteuer

Meine Bekannte hätte sich also in ein paar Wochen sehr über eine Rechnung der Firma NETContent Ltd. in der Briefpost gewundert.

Nett wie ich bin erklärte ich mich natürlich bereit mich des Themas anzunehmen, immerhin hatte sie sich ja erst den Tag zuvor angemeldet und ich beabsichtigte vom 14 tägigen Widerrufsrecht gebrauch zu machen. Zuhause angekommen machte ich mich also erstmal an die Internetrecherche und wurde natürlich prompt fündig. Gedichte-Server.com ist ein Angebot der Schmidtlein Brüder, die lt. Spiegelbericht ein riesiges Imperium von solchen teuren Seiten mit wenig Inhalt besitzen und schon Millionen umgesetzt haben. Das Lawblog spricht von bereits mehr als 1200 Anzeigen gegen das Unternehmen.

Etliche Foren sind voll von Beiträgen betrogener Benutzer, Widerrufe

würden nicht angenommen, Inkassobüros beauftragt und mit einem gerichtlichen Mahnbescheid gedroht. Angekommen ist wohl noch nie einer.

Wie auch immer als leichtgläubiger, netter Mensch schrieb ich also einen Widerruf per Mail – mit einer Antwort rechnete ich gar nicht, doch bekam ich eine mit sehr interessanten Texpassagen:

Auf der Anmeldeseite unten, direkt bei der Anmeldeschaltfläche, finden Sie die Preisangabe. Wir haben Sie in hervorgehobener Form am Ende des Textes in Fettdruck positioniert. Zusätzlich befindet sich schon über dem ersten Eingabefeld mittig ein farblich hervorgehobener Sternchenhinweis („Bitte füllen Sie alle Felder vollständig aus ! *“) , der Sie zusätzlich zu der Preisangabe leitet (vergl. BGHZ 139, 368). Die Preisangabe finden Sie auch unter Punkt II. 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Verbraucherinformationen.

 

Die Preisangabe ist wohl kaum bei normalen Bildschirmauflösungen ohne Scrollen zu erkennen, auch ist der farblich hervorgehobene Sternchenhinweis nicht anklickbar. Aber die AGBs findet man weiter unten. In schlechtem Deutsch steht dort:

Der Nutzer ist zur Entrichtung des einmalige Nutzungsentgelts von 39,95 Euro verpflichtet (Endgeld). Die Mehrwertsteuer ist in diesem Betrag enthalten.

Aber weiter in der Mail, die meinen Widerruf ablehnt:

Ein Widerruf dieses Vertrags ist zum vorliegenden Zeitpunkt leider auch nicht mehr möglich. Gem. § 312d Abs. 3 Nr. 2 erlischt das Recht zum Widerruf, wenn der Verbraucher die Ausführung der Dienstleistung selbst veranlasst hat. Eine solche Ausschlussklausel ist zum Schutz unserer Investition in die Datenbank unerlässlich.

und weiter

Die Erstellung, Aktualisierung und Unterhaltung einer für den Online-Zugriff durch Dritte fähigen Datenbank stellt eine beträchtliche Investition dar. Hinzu kommen die von uns verauslagten Kosten für die Inhalte. Angesichts des Umfangs der angebotenen Leistung kann eine solche Leistung nur gegen Entgelt erfolgen. Schließlich bieten wir Ihnen diese Leistungen ohne störende Werbung oder Vermarktung Ihrer Daten an. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir auf die Erbringung der Gegenleistung bestehen müssen.

Ich lach mich ja kaputt. Die stellen da maximal 100 Gedichte auf einer Seite zur Verfügung und reden von einer Investition in die Datenbank und beträchtlicher Investition. Meine Güte ich glaube Ask1.org wird demnach ja mehrere Milliarden Euro wert sein, immerhin ist die Datenbank sicher 1000 mal größer.

Wie auch immer, der Betreiber beruft sich also auf § 312d Abs. 3 Nr. 2 sicherlich des

BGB auch wenn er es versäumt es anzugeben. Nunja, er könnte recht haben immerhin hat meine Bekannte des Account mittels einer Aktivierungsmail freigeschaltet. Trotz allem bleibt es Abzocke.

Ich werde Ihr nun raten keine Panik zu bekommen, wenn die Rechnung kommt. Sie soll sie einfach ignorieren, genau wie mögliche Briefe von Inkassobüros. Erst bei einem gerichtlichen Mahnbescheid muss sie tätig werden und ein einfaches Kreuz beim Widersprechen der Forderung machen. Ich bezweifel, dass die Betreiber vor Gericht klagen werden solange sie dumme finden die auf diese Mache hereinfallen und einfach zahlen um Ruhe zu haben.

Einem möglichen Gerichtsverfahren kann man ohnehin gelassen entgegen sehen, da die Seiten extra auf Abzocke ausgelegt sind und die Betreiber mit Pauken und Trompeten vor Gericht eine Pleite erleben würden.

Sollte man nicht nur warten und ignorieren wollen, so steht es einem natürlich frei in die Offensive zu gehen und Strafanzeige gegen die Firma zu stellen.

Es gibt auch schon Statistiken über die Opfer und Angebote dieser Internetfallen, so z.B. hier.

Teilt uns Eure Erfahrungen mit Internetabzocke mit und zwar im passenden Thread des Ask1 Boards.

Hier folgen übrigens noch ein paar weitere dieser dubiosen Seiten unter anderem auch welche von anderen Anbietern – Ask1 wird diese ab sofort in seinem Google Adsense blockieren und somit verhindern, dass solche Leute auf Ask1 Werbung machen können.

basteln-heute.com
basteln.de
cocktails-heute.com
deutsch.de
drogen-heute.com
einladung.de
fabrikverkauf-heute.com
fabrikverkauf.de
fuer-dich.info
games-heute.com
gedichte-heute.com
gedichte-server.com
gedichte.de
gehaltsrechner-heute.com
gehaltsrechner.de
hausaufgaben-download.de
hausaufgaben-heute.com
hausaufgaben.de
humor.de
kunst-heute.com
kunst.de
landkarte.de
latein.de
lehrstellen-heute.com
lehrstellen.de
lexikon-heute.com
mafia.de
p2p-heute.com
pflanzen-heute.com
rauchen-heute.com
rezepte-heute.com
routenplanung-heute.com
schnellstrassen.de
sms-heute.com
songtexte-heute.com
sternzeichen-heute.com
steuer-heute.com
suchen-heute.com
tattoo-heute.com
tiere-heute.com
tierheime-heute.com
trauersprueche.de
vornamen-heute.com
weltkarte.de
witze-heute.com
wohnung-heute.com

68 Kommentare

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Kurt
10. Februar 2008 um 20:53

FÜR ALLE FÄLLE GILT …

… ERST MAL NICHT ZAHLEN!!! Sofern ein gerichtlicher MB ergeht, Widerspruch einlegen! Falls ein diesbezügliches Formblatt nicht beiliegt, an das zuständige AG schreiben und Widerspruch erheben! Einzelheiten zur Verfahrensweise teile ich gerne mit. Meine EMA ist: schallmusic@gmx.de

Kopie des MB mit sichtbarem AZ und Kopie des Personalausweises oder Reisepasses bitte mitsenden. Antwort erfolgt nur nach Überprüfung der Authentizität!

Diese Schweine arbeiten nämlich mit allen Tricks!

mel
25. Februar 2008 um 20:57

danke für all die Hinweise,habe besagte rechnung ebenfalls bekommen und werde sie ignorieren!eine frage nur:ich hätte lust sie direkt bei der polizei anzuzeigen wg betrugs,ratet irh mir davon ab(und wenn warum?)??
dickes lob an kurt,danke deine email mit tips und hilfe im hinteköpfchen zu behalten!!
lg mel

Stephan
5. März 2008 um 12:45

Hi Leute
ich hab auch irgendwo was beim Routenplaner akzeptiert mit AGB´s
es sollte ja schnelel gehne und ich wußte nicht, dass es das gibt, das die einen da ohne richtige info abzocken können. Den ersten Brief hab ich irgendwie vergessen. Nun kam die Maahnung von
Katja Günther, Brienner Str.44, 80333 München
Ihc hab also nicht wiedersprochen beim ersten brief
natülich sind wir beim zweiten brif schon bei 107 Euro und nicht mehr 57 Euro wie beim esten mal:
solche halsabschneider!
Soll ich das auch ignorieren?
oder was soll ich tun?

cewohlon
6. März 2008 um 12:08

Hallo Stephan,

Katja Günther ist die gleiche Anwältin, die auch die „Gedichtserver“-Nutzer verfolgt, sie gehört offensichtlich zu einem kriminellen Netzwerk. Ich würde auf keinen Fall zahlen, aber unbedingt einem eventuell folgenden Mahnbescheid eines Gerichts sofort widersprechen. Infos findest Du hier in diesem Blog.

Grüße

Cewohlon

Anke
7. März 2008 um 13:28

Hallo
War mal auf der Seite Gedicht-server!
Nun schickt mir eine Anwältin,Name ja hier bekannt..Katja Günther eine letzte Mahnung.Kann mir jemand sagen was ich tun soll,denn ich bin nicht bereit zu zahlen.Finde es reinste Abzocke!
Vielen Dank für Tipps..Viele Grüße Anke

Kurt
8. März 2008 um 01:35

Auf keinen Fall bezahlen!!!

Falls gerichtlicher MB erfolgen sollte, was unwahrscheinlich (aus vielerlei Gründen) ist, mich sofort kontaktieren.

LG aus Hamburg
Kurt Schall

Henning
28. März 2008 um 08:36

Cewohlon,

danke für den Tipp!

Ich hab auch Bekanntschaft mit dieser „Kanzlei“ gemacht.
Bei mir geht es um http://www.gehalts-rechner.de/
Betreiber ist
Online Content Ltd.
Zimmersmühlenweg 11
61440 Oberursel/Ts.

Ich hab da nur mal eie Beispielrechnung durchgeführt und wurde dann mit Zahlungsaufforderungen zugespammt. Bisher lief das alles per Email, doch nun erhielt ich POST! Und zwar von Katja Günther.
Die hat zwar die falsche Adresse gehabt, aber die Post, findig wie sie ist, hat mich trotzdem gefunden.
Mir ist schleierhaft, wie Katja Günther an eine schon lang nicht mehr vorhandene Anschrift kommt… 😕
Ich werde mich erstmal dran halten und nicht zahlen.

Gruß, Henning

Henning
28. März 2008 um 09:01

Online Content LTD. . /. Henning xxx Offene Forderung gem. RG RExx-xxxxxx vom Aktenzeichen xxxxxx

wir vertreten die rechtlichen Interessen der Online Content LTD, Wiesbadener Landstrasse 16, 65203 Wiesbaden-Amoneburg. Ordnungsgemäß5e Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert. Rechnung vom 01.10.2007 aus Dienstleistungsvertrag mit der Rechnungsnummer RExx-xxxxxx
für die Anmeldung vom 24.08.2007um 19:02Uhr mit folgender Anmelde-IP: xxx.xxx.xxx.xxx
für Bereitstellung Dienstleistung Gehalts-rechner.de
Die Forderung wurde von Ihnen nach unserem Informationsstand auch nach Ablauf der in dem Mahnschreiben unser Mandantin angegebenen Frist nicht beglichen.
Sie befinden sich gem. §§ 280 I, II, 286 BGB in Verzug. Nunmehr sind von Ihnen auch die Kosten unserer Inanspruchnahme zu tragen. Die Gesamtkosten setzen sich wie folgt zusammen:

Hauptforderung der Mandantschaft: € 59,95
Bisherige Mahnkosten der Mandantschaft: € 5,00
Verzugszinsen € 2,12
Zwischensumme € 67,07
Kosten unserer Inanspruchnahme
1,3 GeschaftsgebUhr gem. §§ 13, 14, Nr.2300 W RVG‘ € 32,50
Post- und Telekommunikationsentgelte gem. Nr.7002 W RVG- € 6,50
Offener Gesamtbetrag (Stand: 20.03.2008 ) € 106,07

bla fasel unnd so weiter…

starkes Stück, oder?

Sehen eure Briefe / Mahnungen etc. auch so aus?

Henning Uhle
28. März 2008 um 09:53

Hier meine Antwort an die Frau Anwältin. Achtung! Sucht gar nicht erst nach einer Email-Adresse dieser Anwältin. Die, die ihr findet, ist falsch. Also muss ich doch Porto bezahlen.

Sehr geehrte Frau Günther,

hiermit zeige ich an, dass ich die absurde Forderung gegen mich nicht begleichen werde und fordere Sie und Ihre Mandantin dazu auf, jegliche Belästigung gegen mich zu unterlassen.

Begründung:

Den Gehaltsrechner habe ich aufgesucht zu einer Beispielrechnung. Ich ging dabei davon aus, dass ich vor Ablauf der Gratiszeit auf den Beginn eines kostenpflichtigen Vertrages informiert werde. Dies ist leider nicht erfolgt.

Da anhand meiner IP-Adresse der Besuch dieser Seite gehalts-rechner.de nachgewiesen wurde, kann sicher auch nachgewiesen werden, wann ich welches Angebot auf der Seite genutzt habe.

Ich habe Ihrer Mandantin bereits mehrfach per Email erklärt, dass ich keinerlei Leistung Ihrer Mandantin in Anspruch genommen habe. Dies wird auch so bleiben.

Aus diesem Grund erwarte ich, dass der von Ihnen und Ihrer Mandantin begonnene Schriftwechsel umgehend ein Ende hat. Ich habe in guten Glauben an ein Ende der kostenlosen Mitgliedschaft gehandelt.

Sollten Sie meiner Erwartung nicht entsprechen, werde ich umgehend Beschwerde gegen Sie und Ihre Mandantin einlegen. Meiner Recherche zufolge hat dies speziell auf Sie und Ihre Mandanin bezogen gute Aussicht auf Erfolg.

Allgemeines:

Ich erwarte keinerlei Briefverkehr mehr aus Ihrem Hause oder von Ihrer Mandantin. Sollten Sie etwas mitzuteilen haben, so tun Sie dies bitte aus Gründen der besseren Verarbeitung per Email an diese Email-Adresse.

Diese Email ist als ordentlicher Widerspruch innerhalb der gesetzlichen Pflicht zu werten. Sollten Sie sich nicht daran halten, werde ich rechtliche Schritte einleiten.

Diese Email ist als zugestellt zu werten. Ich habe eine Übermittlungs- und eine Lesebestätigung angehängt. Diese werde ich zur weiteren Bearbeitung abspeichern und ggf. einsetzen.

Einige Empfänger dieser Email sind im Feld „Blindkopie“ vermerkt. Hiermit sorge ich auf kürzestem Wege für rechtlichen Beistand für mich. Sie sollten also wissen, dass ich mich rechtlich abgesichert habe.

Gern erwarte ich Ihre Email-Antwort bis zum 07.04.2008. Später eintreffende Emails von Ihnen bzw. jederzeit eintreffende Briefe von Ihnen werden ignoriert.

Zuzuordnende Daten:

Mandant:
Online Content Ltd., Wiesbadener Landstrasse 16, 65203 Wiesbaden-Amöneburg

Anwalt der Mandantin:
Anwaltskanzlei Katja Günther
Brienner Strasse 44
80333 München

Gegner:

Henning xyz
hier
dort

Forderung:

Rechnung RExx-xxxxxx
Aktenzeichen xxxxxx
Betrag: 59,95 € / 106,07 €

Mit freundlichen Grüßen
xyz

Peter
28. März 2008 um 15:51

müssen doch jetzt unseren Senf auch mal dazugeben. Unsere Tochter Sarah hat sich vor ca. 1 1/2 Jahren als Hausaufgabenhilfe unter Gedichte de etwas aus dem Internet gezogen. Nach ein paar Wochen haben wir und ein paar andere Eltern von
Klassenkameradinnen Post von dieser besagten Anwaltskanzlei bekommen. Mit Mahngebühren 41 € und ein paar gequetschte. Der Vater einer Klassenkameradin seiner Person selbst Polizist erstattete damal gleich Anzeige bei seinen Kollegen.
Hat auch unseres Wissens seitdem nichts mehr von dieser tollen Firma bzw. Anwaltskanzlei gehört. Hat anscheinend wirkung gezeigt. Wir haben das damals nicht getan weil wir im Internet viele Komentare dazu gelesen haben, wo einige sich erst gar nicht einschüchtern lassen haben und gar nicht drauf reagiert haben.
Außerdem wurden die Machenschaften dieser besagten… eingehend beschrieben
und es hieß einfach ignorieren. Haben wir dann auch so getan.
Bis heute morgen wieder mal Post ins Haus geflattert kam. diese Mahnung beläuft sich nun schon auf 85 € weil ja jetzt auch die Anwältin an diesem Beschiss verdienen will “oder muss”. Wir werden jetzt dem Beispiel des oben erwähnten Polizisten folgen und so bald wie möglich Anzeige erstatten. Dies scheint uns im Moment am vernünftigsten und können diesen Rat nur so weitergeben. Ganz lieber Gruss von Peter und Co.

cewohlon
28. März 2008 um 17:37

Die Firma Online Content existiert nicht an dieser Adresse, ich bin vorbeigefahren. Alles leer, die Vögel sind weg.

Christina
31. März 2008 um 16:18

Ich bin nun mehr zum zweiten Mal von einer Rechtsanwaltskanzlei angemahnt worden und werde weiterhin NICHT zahlen. Einem Mahnbescheid werde ich umgehend widersprechen.
2007 waren die noch mit der Kanzlei Höller per DU und heute ist es wohl eine Katja Günther……. lässt tief blicken.

Henning
14. April 2008 um 18:03

Hi!

Nein,das ist richtig. Laut einer Akte-Sendung (Sat 1) sollen die sich jetzt in Reading (GBR) aufhalten.

Gruß, Henning

Kurt
14. April 2008 um 19:49

ES GILT IN ALLEN FÄLLEN: NICHT BEZAHLEN!!!
Falls ein gerichtlicher Mahnbescheid erfolgen sollte (bislang noch nicht geschehen) unbedingt Widerspruch einlegen! Widerspruchsformular liegt bei! Muss aber binnen 14 Tagen erfolgen, da ansonsten die Forderung de jure als anerkannt gilt!

Bei Problemen mir eine Email schicken:
kurtschall@gmx.de

Lasst Euch nicht einschüchtern!

habenix
20. April 2008 um 08:40

mein senf bittschön auch noch. schlage mich seit 2 jahren mit den typen rum. fing alles an mit nem routenplaner, der map.24 täuschend echt nachgemacht war. das allein ist schon nicht sauber. hatte nach meiner anzeige bei der staatsanwaltschaft frankfurt auch ruhe….. ca. 1 jahr lang. nun kam mir wieder so ein wisch, diesmal von katja günther münchen ins haus geflatter. forderungen belaufen sich auf sage und schreibe ca. 130 euro. geht also alles noch besser. klar: ankündigung von incasso – schufa – etc. habe diesesmal beschwerde bei der rechtsanwaltskammer münchen eingereicht. die haben sich auch gemeldet und bestätigt, dass sie sich der guten frau annehmen werden. eine anzeige bei der polizei werde ich nun noch nachschieben. dann warte ich vermutlich wieder ein jahr und dann wird sich ene andere RA-Kanzlei finden, die auf diesen burat und seine kumpanen reinfällt, und meint auf die masche an die schnelle kohle kommen zu können.
aber – obwohl aufgeklärt – nen schreck bekommt man doch jedesmal, wenn so ein „bescheid“ eingeht.
ich versuch die nerven zu behalten und nutze die erfahrung, um meinen kindern zu verklickern, wie internet auch sein kann, und dass man sich i m m e r d a s IMPRESSUM ansehen sollte, bevor man irgendwelche namen in Sites eingibt.
jetzt haben die betrüger auch eine sudokuseite aufgemacht!!!! http://www.sudoku.de
Online Content Ltd.
Zimmersmühlenweg 11
61440 Oberursel/Ts.

wenn wir lernen – die anscheinden nicht!!!

guten nervan also und ciao

jule
27. Juni 2008 um 13:06

Hallo, ich habe mich auch aus versehen bei Gedichte Server angemeldet.

Noch am selben Tag, nachdem ich gesehen habe dass man dafür 60 Euro bezahlen soll habe ich diese Hotline angerufen.

Dort sagte man mir mein Widerruf sei „angekommen“ ich solle ihn aber zur Sicherheit nochmal schriftlich per Mail zusenden.
Das hab ich auch gemacht und um eine schriftl. Bestätigung gebeten.
Diese habe ich nie erhalten.

Nun folgendes Problem:
ich hab die Sache als erledigt angesehen und mein mail-account hat meine Widerrufsmail automatisch gelöscht.

Nach gut einem Monat bekam ich nun die Zahlungsaufforderung mit einer Frist bis zum 26.06..
Ich hab nochmals einen Widerruf gesendet und ich hab auch ca. 10 mal probiert auf dieser Hotline angerufen. Bekomme dort aber niemanden.

Jetzt bekam ich auch eine mail, dass ich zahlen müsste…

Was soll ich tun? Ich hab meine erste Widerrufsmail nicht mehr um dies zu beweisen.nur die zweite, welche ich einen Tag vor Fristende gesendet habe…
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

Diese Firma scheint ja nicht nur mich betrügen zu wollen.

cewohlon
9. Juli 2008 um 16:38

Hallo Jule,

mir ist es vor einem Jahr ähnlich ergangen aber keineBange, es passiert nichts. Es handelt sich um reine Betrügereien einer berüchtigten Firma. Du darfst uf keinen Fall zahlen, denn dann siehst Du das Geld nie wieder. Ich habe es auf Anraten anderer Blogger so gemacht und nach ca. fünf Mahnungen nie wieder von diesen Kriminellen gehört.Grüße cewohlon

mondschein
8. August 2008 um 22:28

Hallo Leute,

Die Gedichte-Hampelmänner sind die 2. Artgenossen, die versuchen von mir Geld zu holen. Die Namen der Anderen Firma habe ich vergessen, ist schon lange her. Bei denen waren es meine Kinder, die sich angemeldet haben, wollten für Ihren Lehrerin ein Gedicht aussuchen….!!

Also gezahlt wird NIX, wie beim 1. Mal!! Sollen Sie doch vorbeischauen, wenn sie können.

Bis dann

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