Der Provinzbloger auf Achse – Osteuropa (2)

Frank hatte auch noch keine Reisetasche gepackt, also ging es nach der Arbeit erstmal zu ihm. Ich schlürfte auf seinem Balkon eine Bionade und irgendwann war er dann fertig.

Es war mittlerweile 18 Uhr abends, ich war nun bereits 12 Stunden wach, aber was kostet die Welt…

Unser Mietwagen war ein Ford „schlagmichtot“, deutsche Fabrikate dürfen laut Sixtdame nicht in Osteuropa gefahren werden. Der Wagen hatte eine Klimaanlage, erst 8000km runter ein Navi war nicht vorhanden und selbst wenn so bezweifel ich, daß es dort die Slowakei Karte gegeben hätte.

Aber es war ja alles klar… Immer nach Osten, dann nach Süden..

Bis Forst ging die Fahrt sehr rasant, dort fuhren wir dann durch die verwaisten Grenzanalagen nach Polen und hatten für die nächsten 70km eine Strasse, die man so nicht nennen konnte. Vermutlich schlecht gewartete Reste der deutschen Ostexpansion 70 Jahre zurück. Die von uns erreichbare Maximalgeschwindigkeit war dann auch 70km/h, als wir schon umdrehen wollten verwandelte sich die Schotterpiste in eine topmoderne 2 und manchmal auch 3 spurige Autbahn, die sogar an einigen Stellen beleuchtet war.

Tja, was haben wir auf der Strecke quer durch Polen gelernt?

  • Nachts ist es auch in Polen dunkel
  • ein Ford schlagmichtot schluckt nicht gerade wenige Mengen Sprit
  • ein Schild mit der Aufschrift 138km und einem Symbolbild für eine Tankstelle sollte richtig interpretieren und nicht schauen wie weit ein unbekannter Wagen noch kommt wenn das Tanklicht bereits an ist.
  • Glück muss man haben.. In Opole haben wir dann die Autobahn verlassen und tatsächlich eine offene Tankstelle gefunden.

Bilder folgen. Momentan habe ich Probleme mit dem Upload.

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