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  • Postkarte: Der Pulverturm Treuenbrietzen im Jahr 1906

    Nun habe ich doch schon einige Ansichtskarten von Treuenbrietzen hier vorgestellt, allerdings war bisher auf keiner Karte der Pulverturm zu sehen. Auf dieser Karte aus dem Jahr 1906 an ein „gnädiges Fräulein“ erkennt man den Turm in seiner ganzen Pracht. Ursprünglich war er in die Stadtmauer integriert, später diente er bis 1877 als Pulver- und Munitionsmagazin.

  • Postkarte: Leipziger und Belziger Straße Treuenbrietzen im Jahr 1935

    Deutlich mehr Bäume als heutzutage sind auf dieser Postkarte aus dem Jahr 1935 zu sehen. Die Straße links im Bild ist die B2 Richtung Wittenberg, die Straße in der Mitte führt Richtung Friedhof.

  • Postkarte: Berliner Straße Treuenbrietzen (1935)

    Bei dieser Karte musste ich ein wenig überlegen, wo sie aufgenommen wurde. Die Bäume existieren nicht mehr, hier auf der Karte aus dem Jahr 1935 wird dadurch die Marienkirche verdeckt. Wir blicken vom Berliner Dreieck in Richtung Altstadt Treuenbrietzen. Auf der rechten Seite sieht man das Verstärkeramt – nehme ich zumindest an.

  • Postkarte: Leipziger Straße in Treuenbrietzen im Jahr 1921

    Weiter geht es mit dieser colorierten Ansichtskarte aus dem Jahr 1921. Zu sehen ist hier die Leipziger Straße mit Blickrichtung Wittenberg. Die Leipziger Straße war gewissermaßen das „Neubauviertel“ von Treuenbrietzen. Die Altstadt war ja naturgemäß eher verbaut und hier entlang der Straße hatte man genug Platz um seine  Villen zu bauen. Unten seht Ihr eine weitere Karte, welche ebenfalls um 1920 entstanden sein muss. Die Aufnahme erfolgte ein paar Meter…

  • Foto: Großstraße Treuenbrietzen und Adler Apotheke

    Ich bin immer wieder erstaunt welch hohe Auflösung die von Karl Reichhelm Anfang des 19. Jahrhunderts gemachten Fotografien haben. Wenn ihr auf das Foto klickt wird das Bild noch größer und ihr könnt mehr Details erkennen. Hier blickt man nun Richtung Leipziger Tor und hat das Rathaus und den Markplatz im Rücken. Ganz entfernt sieht man die Färberei Koreuber, im Volksmund Weihnachtsmannhaus genannt, welches heute einen Kindergarten sowie die Bibliothek…

  • Postkarte: Der Marktplatz und das Rathaus Treuenbrietzen im Jahr 1905

    Vor 111 Jahren (im Jahr 1905) wurde diese Postkarte verschickt – starken Verkehr gab es nur durch Pferdefuhrwerke. Es gab noch keinen Hohenzollernbrunnen und der Fotograf wurde neugierig beäugt. Auch hier hat das Rathaus den Eingang noch auf der anderen Seite und es wurde noch nicht aufgestockt.

  • Im märkischen Sand – Nella sabbia del Brandeburgo

    71 Jahre ist es mittlerweile her, dass im märkischen Sand in Treuenbrietzen 127 italienische Kriegsgefangene erschossen wurden und auch zahlreiche Treuenbrietzener ihr Leben lassen mussten. Diese Geschehnisse gerieten über die DDR Zeit weitestgehend in Vergessenheit und es wurde nicht viel darüber geredet, erst in den 90ern wurde eine Erinnerungskultur etabliert. Mittlerweile reichen sich alljährlich die drei Nationen (Italien, Russland, Deutschland) über den Gräbern die Hände, doch es war ein langer…

  • Foto: Bau der Kanalisation um 1910

    Dem Stammbesucher mag die Perspektive des Fotos bekannt vorkommen. Vor ein paar Tagen hatte ich diese Aufnahme von Karl Reichhelm hier vorgestellt, wo die identische Stelle ein paar Jahre vorher zu sehen ist. Mit dem Bau der Kanalisation wurden die Stadtbäche (Bäke) überflüssig und die Straßen gepflastert. Heutzutage mutet die eingesetzte Technik befremdlich an, es ist nicht vorzustellen, welcher Aufwand damals getrieben wurde um fließend Wasser und Abwasserbeseitigung in die…

  • Foto: Die Walkmühle Frohnsdorf

    Einer meiner Leser hatte mir vor Jahren einmal diese Aufnahme der „alten Walke“ bzw Walkmühle Frohnsdorf zugeschickt. Die Walkmühle wurde im Jahr 1623 erstmalig erwähnt, als es zu Grenzstreitigkeiten zwischen der kurbrandenburgischen Stadt Treuenbrietzen und dem erzstift-magdeburgischen Amt Zinna kam. Auf der Karte aus dem Jahr 1837 aus einem letzten Beitrag hier ist die Walkmühle ebenfalls eingezeichnet. Die Mühle wurde einst als Walkmühle und Lohmühle für das Tuchgewerbe genutzt.  

  • Karte des Zauch-Belzigschen Kreises von 1837

    Im Rahmen meiner Sammlungen ist mir auch eine Landkarte des Herrn von Witzleben aus dem Jahr 1837 in die Hände gefallen. Dort sieht man den damaligen Zauch-Belzigschen Kreis im Regierungsbezirk Potsdam, der u.a. die Orte Treuenbrietzen, Niemegk, Belzig, Beelitz und Werder umfasste. Interessant dabei sind die Schreibweise der Städtenamen und diverse verzeichnete Mühlen, Gasthöfe und mehr. Hier zunächst der Ausschnitt von Treuenbrietzen bis Belzig (Ein Klick vergrößert die Karte): Auffallend…