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  • Postkarte: Die Berliner Straße in Treuenbrietzen in den 30ern

    Diese Aufnahme ist auf Höhe des heutigen Gymnasiums am Burgwall mit Blick in Richtung Berliner Dreieck entstanden und man erkennt es sehr gut wieder. Verstörend wirkt die Bezeichnung „Horst-Wessel-Straße“. Horst Wessel war Sturmführer der SA, wurde 1930 von KPD Mitgliedern getötet und in der Folge durch die Propaganda zu einem „Märtyrer der Bewegung“ stilisiert. Überall im Land wurden Straßen oder andere Orte nach ihm benannt. Mehr dazu auf Wikipedia. Ähnliches…

  • Postkarte: Das Nieplitztal und die Alte Eiche in Frohnsdorf

    Heute schauen mit dieser farbigen Lithografie über die Stadtmauer hinaus Richtung Frohnsdorf. Die Karte ist um 1900 herum entstanden und im Verlag von Karl Reichhelm erschienen. Das Nieplitztal, die Nieplitzquelle und das Gasthaus Alte Eiche in Frohnsdorf waren sehr beliebte Ausflugziele. Die „Alte Eiche“ gibt es wieder und auf der Webseite wird auch die Geschichte erläutert: Klick!

  • Foto: Die Großstraße mit der Ostbäcke vor dem Bau der Kanalisation

    Im gestrigen Beitrag über die Ruine der Heilig-Geist-Kapelle  habe ich den Heimatforscher Kurt Reichhelm bereits erwähnt, der sehr viele historische Zeugnisse über Treuenbrietzen und Umgebung gesammelt hat und auch mit dem Fotoapparat unterwegs war. Er hat uns sehr detaillierte und hochauflösende Fotos hinterlassen, die das Leben in Treuenbrietzen vor 100 Jahren zeigen. Auf diesem Foto blickt man die Großstraße hoch Richtung Marienkirche. Die sogenannte Ost-Bäcke – der kleine Bach ist…

  • Postkarte: Heilige-Geist-Ruine, Großstraße und Rathaus vor 1938

    Eine seltene, colorierte Postkarte aus meinem Fundus zeigt den Blick in die Großstraße auf das noch nicht aufgestockte Rathaus. Was natürlich gleich ins Auge springt ist die Ruine links im Bild, in der seit 1939 das Heimatmuseum Treuenbrietzen untergebracht ist. Die Ruine war einst die Heilig-Geist-Kapelle, die im Mittelalter gebaut wurde. Im 19. Jahrhundert galt die Ruine als Schandfleck und sollte eigentlich abgerissen werden, aber die damaligen Heimatforscher Karl Reichhelm und…

  • Postkarte: Das Freibad Treuenbrietzen im Jahr 1932

    Auf dieser Postkarte sieht man die städtische Badeanstalt, heutzutage einfach Freibad genannt, im Jahr 1932. Vermutlich ist es in den Jahren zuvor erbaut worden, aber dazu kann vermutlich einer meiner Leser etwas mehr erzählen. Das Freibad Treuenbrietzen wird bis heute, durch Unterstützung eines eigenen Vereines am Leben erhalten. Den Verein findet man bei Facebook unter folgendem Link. Das jährliche Nachtschwimmfest ist eines der Highlights im Treuenbrietzener Abendprogramm. Auf der Karte…

  • Ottheinrich in Treuenbrietzen (1536)

    Wir schreiben das Jahr 1536: Ottheinrich von der Pfalz – ein Pfalzgraf mit imposanten Körpermaßen, mit mangelnder Sparsamkeit und viel Freue am Repräsentieren ist pleite und benötigt dringend Geld. Da erinnert er sich, dass die Mitgift seiner Oma Hedwig in Krakau nie gezahlt worden ist und der Schuldschein sich ja noch in seinem Besitz befindet: 32.000 Gulden könnte ihn retten. Während seiner Reise lässt er die Stationen auf Aquarell verewigen…

  • Postkarte: Blick vom Krähenberg auf Treuenbrietzen 1903

    Ein sehr beliebtes Motiv von Ansichtskarten aus Treuenbrietzen ist der Blick vom Krähenberg und dort insbesondere der Blick von  Mühle aus. Die heutige Mühle (eine Holländermühle) wurde 1895 errichtet und die vorherige Mühle, die an diesem Standort existierte eine Bockwindmühle, die verkauft und dann nach Marzahna umgezogen wurde. Von dieser exponierten Lage aus kann man Treuenbrietzen in seiner Gänze überblicken und hat ein schönes Stadtpanorama. In den nächsten Wochen werden…

  • Postkarte: Nagelgasse Treuenbrietzen

    Auf unserem heutigen Blick in die Vergangenheit sehen wir die Nagelgasse in Treuenbrietzen mit Blick in Richtung Rathaus. Gefühlt verorte ich die Karte auch in die 30er Jahre. Ein Foto aus der heutigen Perspektive wäre interessant.

  • Landkarte: Treuenbrietzen, Luckenwalde, Teltow, Werder im Jahr 1903

    Vielleicht hat sich ja schon jemand gefragt, woher der Kartenausschnitt dort oben im Logo herkommt. Ich habe es aus der unten eingebetteten Pharus-Karte aus dem Jahr 1903 entnommen. Die Karte zeigt den Bereich Treuenbrietzen und Luckenwalde im Süden und Werder bis Teltow im Norden.  

  • Ansichtskarte: Krankenhaus Treuenbrietzen und der Bahnhof Treuenbrietzen-Süd

    Die Brandenburgische Landesanstalt Treuenbrietzen ist nichts anderes als das heutige Krankenhaus Treuenbrietzen. Auf dieser Ansichtskarte aus den 30ern des letzten Jahrhunderts sieht man das Hauptgebäude und den zum Krankenhaus gehörenden Bahnhof (heute Haltepunkt Treuenbrietzen-Süd). Zum Krankenhaus werden noch einige Ansichten folgen, war es doch der größte Arbeitgeber der Stadt und hat Treuenbrietzen durch die Patienten auch über die Stadtgrenzen bekannt gemacht.