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  • Comedy in der Nach-Bush-Ära (1) – The king is dead, long live the king!

    Wer die Amtszeit von George W. Bush als den Höhepunkt der politischen Satire bewundert, schwankt im Hinblick auf Obama womöglich noch immer zwischen einer gewissen politischen Hoffnung auf der einen Seite und nostalgischer Trauer über den tragischen Verlust auf der anderen. Vorbei die Zeiten, in denen man sich jeden Tag über einen neuen doofen Spruch vom US-Hauptkomiker freuen konnte – heute vergehen da unter Umständen mehrere Wochen bis zum nächsten…

  • Warnschuss der Nato in Richtung Moskau

    Zunaechst scheinen sich die Bilder von 1999 in Serbien und 2008 in Georgien zu gleichen. In jedem Falle war eine Provinz, mehrheitlich bewohnt mit einer ethnischen Minderheit, abtruennig geworden, erkannte die Zustaendigkeit der Zentralregierung nicht mehr an. In jedem Fall standen auslaendische Maechte dahinter, die die Separatisten in ihrem Tun ermunterte. Und in jedem Fall geschah das, was passieren muss, wenn eine Regierung das Szepter in der Hand behalten will:…

  • "Der Architekt" tritt zurück

    Nachdem Karl Rove 14 Jahre lang als Berater und Architekt der politischen Karriere von George W. Bush aktiv war, hat er nun für Ende August 2007 seinen Rücktritt vom Amt des stellvertretenden Stabschefs angekündigt – angeblich aus Rücksicht auf seine Familie. Ob Rove sich damit aus dem politischen Geschäft vollständig zurückzieht, kann bezweifelt werden, denn trotz der Misserfolge der Bush-Administration, der Enttarnung von Valerie Plame und dem Desaster im Irak…

  • Zivile Opfer und lokaler Widerstand in Afghanistan

    Fünf Jahre nach der Vertreibung des Taliban-Regimes aus Kabul ist die Lage am Hindukusch alles andere als stabil. Die Opferzahlen unter Zivilisten nehmen weiter zu, und längst hat sich Unmut in der Bevölkerung breit gemacht. Unschuldige geraten zwischen OEF-Truppen und Taliban ins Kreuzfeuer oder werden bei Bombenangriffen auf vermeintliche Verstecke als Kollateralschäden geopfert. Doch während in Kabul bereits über einen Waffenstillstand mit den Taliban und Abzugspläne für die internationalen Truppen…

  • US-Gelder für sunnitische Jihadisten?

    Die vermehrten Anstrengungen der USA, den Einfluss des Iran im Nahen Osten einzudämmen, werden nicht zuletzt im sunnitisch dominierten Saudi-Arabien positiv betrachtet, bedrohen jedoch das Verhältnis zur irakischen Regierung. Seymour Hersh rückte in einem Interview auf CNN einen wenig bekannten Aspekt des Geschehens in den Mittelpunkt: finanzielle Mittel sollen bei drei sunnitischen Jihad-Gruppen landen, die Al-Qaida nahe stehen.

  • Frauen- und Kinderrechte

    In vielen Staaten dieser Erde herrschen, was die Rechte der Frauen angeht, noch immer Zustände wie im Mittelalter. Viele von ihnen sehen sich aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht fast auf einer Stufe wie die Industriestaaten der westlichen Welt – und haben blühende Geschäftsbeziehungen mit diesen. Doch blickt man auf die Entwicklung der Menschenrechte, und im Speziellen auf die Rechte der Frauen, wird relativ schnell deutlich, dass es hier noch keinen…

  • Die Kana- Verschwörungstheorie

    In zahlreichen Blogs, einigen Fernsehshows, aber auch der internationalen und deutschsprachigen Presse wurde in den vergangenen Tagen auf Theorien hingewiesen, denen zufolge die Auswirkungen der Luftangriffe auf die libanesische Stadt Kana (Qana) in der ein oder anderen Hinsicht anzuzweifeln sind.